Technik

Verfahrensbeschreibung

Das angelieferte Holz wird mit einem Schredder auf eine maximale Kantenlänge von 30 Zentimetern gebrochen. Während des Transportweges zum Kessel werden magnetische Metalle und Nichteisenmetalle maschinell aussortiert und der weiteren Verwertung zugeführt. Das Holz wird direkt in den Biomassekessel transportiert und dort bei Temperaturen von über 850 °C verbrannt. Die dabei entstehenden Rauchgase werden über Wärmetauscher geleitet, in deren Rohrbündeln das Prozesswasser verdampft wird. Der überhitzte Dampf wird auf eine Turbine geführt, die einen Generator antreibt, der den Strom erzeugt. Die Rauchgase werden durch eine leistungsfähige Rauchgasreinigungsanlage gereinigt und alle Emissionsgrenzwerte der 17. Bundes-Immissionsschutzverordnung eingehalten. Die Reststoffe, also Flugstaub und verbrauchte Sorptionsmittel, werden im Reststoffsilo zwischengelagert und dort von einem Silofahrzeug zur Entsorgung Untertage abgeholt. Der im Biomasseheizkraftwerk Buchen erzeugte Strom wird im Rahmen des EEG (Erneuerbare Energien Gesetz) in das Netz der EnBW eingespeist. Die jährlich erzeugte Strommenge reicht aus, um ca. 12.500 Einfamilienhäuser mit Strom zu versorgen.

Technische Daten

Thermische Leistung: 29 Megawatt
Elektrische Leistung 7,5 Megawatt
Brennstoff: Altholz der Kategorie A1–A4 (ohne Bahnschwellen) sowie Reste aus der Forstwirtschaft, Stroh, Reste aus pflanzlichem Gewebe
Genehmigte Altholzmenge: 72.000 t/a
Zertifikat „Entsorgungsfachbetrieb“: Zertifikat-BKO

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